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Blutegeltherapie:




 

Die Anfänge der Blutegeltherapie reichen bis 500 v. Christus wo sie in Indien gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt wurden.

 

Nach Europa kam sie erst etwa 300 Jahre später, ca. 200 vor Ch..

 

Ihre Blütezeit war jedoch im 19. Jahrhundert in Frankreich, als fast jede Krankheit mit Aderlass und Blutegeln

behandelt wurde.

 

In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erst führte der deutsche Arzt Bottenberg die Blutegeltherapie wieder ein.

 

Seitdem ist sie fester Bestandteil der modernen Medizin!

 

Anwendungsmöglichkeiten:

Abszesse

Arthrose/Arthritis

Hämatome/Prellungen    
Schlecht heilende Wunden
Periostitis (Knochenhautentzündung)
Tendinitis (Sehnenscheidenentzündung)
HD
Bandscheibenvorfälle
Spondylose
Akute/chronische Hufrehe
Gallen
  
Wie wirkt die Blutegeltherapie?
 
Das Geheimnis des Egels liegt in seinem Speichel.
Er enthält eine Vielzahl wirksamer Stoffe die sich positiv auf den Heilungsverlaufdes Patienten auswirken:
 
Hirudin: stark gerinnungshemmend
Eglin: antibiotisch
Weitere Stoffe wirken entzündungshemmend, gefäßerweiternd und lymphstrombeschleunigend.
 
Folgende Tiere kommen für eine Blutegelbehandlung nicht in Betracht:
 
Kleintiere (Blutverlust wäre im Verhältnis zur Gesamtblutmenge zu grossund würde Anämie und  
     Kreislaufbeschwerden hervorrufen)
Tiere die gerinnungshemmende Medikamente bekommen
anämische Tiere (Blutarmut)
bei Kachexie (völlige Entkräftung und Hinfälligkeit)
bei bestehender Allergie gegen einen im Speichel enthaltenen Stoff.